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DL_2008 _ Fr.19.12.08 2008 wurde Dry Junior geboren. Am 01.01. um 1:01 Uhr. Das schönste, liebste, tollste Kind von allen. Irgendwie ganz der Papa. Dabei eigentlich irgendwie viel mehr ganz die Mama und irgendwie so ganz er selbst. Der Kleine war letztlich das Jahr bestimmend und so muss festgehalten werden, dass 2008 nicht nur ein gutes, sondern das bislang beste überhaupt war. Period. Eigentlich kann daneben gar nichts anderes mehr erwähnt werden, weil alles andere im Vergleich nichtig war. Aber, falls es interessiert: Nach langem Hin-und-Her in der Notebook-Frage (manche mögen sich erinnern) und einem 6-monatigen Air-Zwischenspiel bin ich seit einigen Wochen (oder schon wieder Monaten?) überhappy mit einem neuen Pro (2,53 GHz). Außerdem wurde im Laufe des Jahres der „alte“ iMac gegen das neue Spitzenmodell getauscht und ein 3G iPhone erworben. Dass Steve bei der kommenden Macworld keine Keynote halten wird, hat mich erschreckt. Und: Wieder sehr coole Weihnachtsclips auf Apple.com. Soviel zu Apple. Im Kino hat mich wenig umgehauen. Ein „Quantum Trost“ war SCHROTT, „The Dark Knight“ auch, „WALL-E“ und „Indiana Jones“ ganz nett, ebenso "Burn After Reading", „Baader-Meinhof-Komplex“ schwierig. Den besten Film hab ich im Fernsehen gesehen: „Mogadischu“. Überraschend okay fand ich noch „Iron Man“, wohingegen „Hulk“ unsäglicher Müll gewesen ist. Es gab auch nicht viele Alben, die begeistert haben. Sehr aber Dylans „Tell Tale Signs“ und Mellencamps „Life, Death, Love and Freedom”. Live hab ich nur Springsteen gesehen, ihn dafür öfter. Wie immer war er grandios. Sehr traurig hat mich der Tod von Danny Federici, dem Organist der E-Street-Band, gemacht. Das nächste Jahr beginnt mit einem neuen Werk vom Boss: “Working On A Dream”. Kann so gesehen keine ganz schlechte Aneinanderreihung von Tagen werden. Auch weil Dylan in Deutschland ein paar Konzerte geben wird. Gelesen hab ich u.a. „Der kleine Bruder“, „Kribbeln im Kopf“ und „Die TV-Falle“. Auch noch anderes. War aber alles mau. „Kribbeln im Kopf“ auch, muss ich dennoch erwähnen, da es viele soooo toll finden und mal notiert werden muss, das es Blender-Literatur für Blender ist. Davon gibt es ja aber genug. So gesehen: Wohl bekomm’s. Natürlich hat mich 2008 auch der US-Wahlkampf interessiert. Das Ende ist ein guter Anfang. Und die deutsche Politik? Hatte in 2008 mehr unterhaltungswert als der gesammelte Daily-TV-Müll, der die Republik verdummt. In diesem Zusammenhang hat mich dennoch endlos genervt, wie Ranickis Preis-nicht-Annahme hochgespielt und gedeutelt wurde. Wer sich nicht alles auf was nicht alles für Arten bemüht gesehen hat (zum Teil noch sieht), sich damit gemein zu machen. Absurd und albern. Wie ohnehin so manches. Aber das nur so am Rande. Das war mehr oder weniger 2008. Mein 2008. Über mehr oder anderes will ich aktuell nicht schreiben. So oder so gilt weiter: Es fängt alles erst an. Die Tage stelle ich vielleicht noch ein paar "Bilder meines Jahres" online. Vielleicht auch noch eine mpDry. Mal sehen.
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